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Direktkandidatin

Lena Sophie Stapf

Mein Name ist Lena Stapf, ich bin 21 Jahre alt, gebürtig aus Kassel, seit 2005 wohne ich in Albersweiler. Parteimitglied bin ich seit November 2018 , Beisitzerin im Vorstand unseres Kreisverbandes seit August 2019.
Als Rollstuhlfahrerin mit regelmäßigen gesundheitlichen Problemen habe ich in meiner Schullaufbahn bis zum Fach-Abitur ständig erlebt, wie weit wir noch davon entfernt sind, dass jede Schülerin und jeder Schüler einen gerechten Zugang zu Bildung hat.
Die Unterstützung von Schüler*innen durch Schulsozialarbeit und flexible Lösungen für Schüler*innen, die aus gesundheitlichen Gründen am Unterricht länger nicht teilnehmen können sind nicht ausreichend gegeben.
Dazu kommt natürlich, dass Bildung immer noch abhängig ist vom Einkommen der Eltern und der Herkunft der Familie, und  vielen Schüler*innen dadurch keine faire Chance gegeben wird. Hier besteht großer Handlungsbedarf. Im weiteren Verlauf der Pandemie wird es auch wichtig sein, dafür zu sorgen, dass Eltern und Alleinerziehende besser unterstützt werden und Schüler*innen nicht aus finanziellen Gründen den Anschluss verlieren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist für mich, entsprechend meiner persönlichen Situation, die Gesundheitspolitik. Wir brauchen eine gesicherte medizinische Versorgung in Wohnort-Nähe, eine deutlich bessere Bezahlung von Pflegekräften, mehr Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Es gibt nicht genügend Ärzte auf dem Land, vor Allem keine Fachärzte, die Standorte sind für Viele nicht lohnenswert da die medizinische Versorgung auf Profit ausgerichtet ist. Die Pflegeberufe sind für viele nicht attraktiv, hier müssen weitere Anreize geschaffen werden, wie höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen und Personalschlüssel.
Angesichts der Klima-Krise ist es wichtig, durch bestehende und neue lokale Bildungsangebote auch die jüngere Generation an den Klima- und Naturschutz heran zu führen. Naturschutzgebiete, Biotope und Einrichtungen wie zum Beispiel das Storchenzentrum in Bornheim müssen gefördert und unterstützt werden.
Ich möchte die Menschen im Wahlkreis vertreten, weil in nächster Zeit viele Entscheidungen getroffen werden müssen, die jüngere Generationen und damit auch meine Generation besonders betreffen. Wir gehen mit einem guten Programm in den Landtagswahlkampf und ich möchte mit helfen, die Bürgerinnen und Bürger von unserer Politik und unseren Zielen zu überzeugen.

Ersatzkandidat

Alexander Simon

Mein Name ist Alexander Simon.Ich bin 30 Jahre alt, studiere derzeit Politik in Landau und bin seit 2016 Mitglied in der Partei.

Zusätzlich bin ich Beisitzer im Vorstand des Kreisverbandes und Delegierter für die Landesparteitage, und war bei der Gründung
 der Solid in Landau dabei.

Der Landkreis Südliche Weinstraße ist sehr ländlich geprägt, es gibt viel Landwirtschaft und Forstgebiete, was ihn einerseits
 sehr schön und gemütlich macht, allerdings gibt es dadurch auch sehr viele Probleme. Denn der öffentliche Nahverkehr in der Region ist mehr als dürftig, und hier wäre es wichtig für deutlich mehr und bessere Anbindungen zu sorgen. Zudem sollten die Tickets flächendeckend kostenlos sein, da so mehr Anreize geschaffen werden, um auf den Individualverkehr zu verzichten, sowieso es ärmeren Menschen dadurch ermöglicht wird, mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Ein wichtiger Aspekt ist auch die teils miserable Anbindung an das Internet, hier muss sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass vor allem die ländlichen Gebiete endlich guten Zugang erhalten. Viele junge Menschen zieht es aus den Dörfern in die Stadt, was in den zurückgelassenen Gebieten dafür sorgt, dass auch immer weniger Infrastruktur für die Einwohner übrig bleibt. Lokale Geschäfte  müssen schließen, weil die Konkurrenz in den großen Einkaufsketten deutlich günstiger produzieren kann. Hier müsste das Land finanzielle Anreize schaffen, um junge Familien und Unternehmer wieder in ländliche Gebiete zu bringen und so die Landflucht einzudämmen. Ein zentrales Anliegen der Landesregierung muss es sein, dass sich die Gesundheitsversorgung auf dem Land verbessert, denn es gibt viel zu wenig Ärzte für viel zu viele Menschen. Auch hier sollten noch mehr finanzielle Anreize geschaffen werden, dass sich wieder vermehrt Ärzte in diesen Regionen ansiedeln. Im Bereich Bildung wird seit Jahren viel zu sehr gespart, wodurch viel Potenzial vergeudet wird. Der Bildungsetat müsste erhöht werden und mehr Lehrer eingestellt werden, um so eine individuellere Förderung von Schülern und Schülerinnen zu ermöglichen. Auch der Klimaschutz darf nicht zu kurz kommen, denn der heimische Wald befindet sich in einem schlechten Zustand und die mittlerweile jährliche Trockenheit bedroht die Ernte der heimischen Landwirtschaft. Dort muss die Landesregierung jetzt deutlich mehr finanzielle Mittel in die Hand nehmen, sonst werden sich die Kosten in der Zukunft vervielfachen. Außerdem sollte sich dafür eingesetzt werden, dass die heimische Landwirtschaft langfristig komplett ökologisch wirtschaftet, um so Klimaschutz mit Nachhaltigkeit und Tierwohl zu vereinen. Dies muss ein zentraler Aspekt der Landesregierung sein, denn es muss sichergestellt werden, dass wir den kommenden Generationen einen bewohnbaren Planeten überlassen.


https://www.dielinke-rhlp.de